Die regelmäßige Wasserfiltration in einem Gartenpool garantiert Komfort und sanitäre Sicherheit für alle Badegäste. Es gibt derzeit verschiedene Arten von Filtersystemen auf dem Markt. Welches ist besser für einen kleinen und welches für einen großen Pool geeignet? Welche Parameter sollten Sie bei der Auswahl einer Filterpumpe beachten? Antworten auf diese und andere Fragen finden Sie in diesem Artikel.
Vorteile der regelmäßigen Wasserfiltration im Pool
Viele Besitzer von Heimschwimmbädern stehen vor dem Dilemma: Wird überhaupt eine Poolfilterpumpe benötigt? Die Antwort auf diese Frage lautet: Ja. Die regelmäßige Wasserfiltration im Pool ist die absolute Grundlage seiner Wartung und gewährleistet nicht nur die Ästhetik, sondern vor allem die Sicherheit und Hygiene des Badens.
Hier sind die 6 größten Vorteile der regelmäßigen Wasserfiltration im Pool:
- kristallklares Wasser – die mechanische Filtration entfernt kleine Verunreinigungen, Blätter, Insekten, Pollen und anderen Schmutz aus dem Wasser
- Sicherheit und Hygiene beim Baden – die Entfernung organischer Verunreinigungen, die einen Nährboden für Bakterien, Algen und Mikroorganismen darstellen, reduziert das Infektionsrisiko erheblich;
- weniger Poolchemie – die Filterpumpe und die Poolchemie sind zwei sich ergänzende Wasserreinigungssysteme: physikalisch (Pumpe) und chemisch (Chemie); die Chemie allein ohne Filtration entfernt nicht alle mechanischen Verunreinigungen, und die Pumpe allein tötet keine Bakterien und Algen ab; gleichzeitig sorgt eine effektive Filtration dafür, dass wir weniger Desinfektionsmittel und Algenbekämpfungsmittel verwenden, was zu Einsparungen führt;
- Benutzerfreundlichkeit – ein regelmäßig gefilterter Pool erfordert seltener eine manuelle Reinigung (Boden saugen, Wände reinigen) und selteneren Wasserwechsel;
- Wasser- und Geldersparnis – seltenerer Wasserwechsel und geringerer Verbrauch an Poolchemie führen direkt zu niedrigeren Betriebskosten des Pools;
- längere Lebensdauer der Geräte – eine ständige Wasserzirkulation verhindert die Ablagerung von Verunreinigungen in der Installation, was das Risiko von Pumpenausfällen und anderen Elementen reduziert.
Arten von Pumpen und Filtermedien
Jede Filterpumpe arbeitet in einem geschlossenen Kreislauf. Zuerst saugt sie schmutziges Wasser aus dem Pool an. Dann leitet sie das Wasser durch das Filtermedium, auf dem sich die Verunreinigungen absetzen. Schließlich pumpt sie das Wasser zurück in das Becken – sauberes Wasser kehrt in den Pool zurück.
Die ständige Wasserbewegung verhindert das Wachstum von Algen und hilft bei der gleichmäßigen Verteilung von Chemikalien (Chlor und mehr). Der Poolfilter wiederum fängt Verunreinigungen aus dem Badewasser auf, wie zum Beispiel: Blätter, Insekten, Sand, Haare und andere organische Abfälle.
Wir unterscheiden verschiedene Arten von Filtersystemen. Sandpumpen, bei denen Sand das Hauptelement des Filters ist, erfreuen sich großer Beliebtheit. Verunreinigtes Wasser fließt durch einen Sandsack und kehrt dann gefiltert in den Pool zurück. Diese Methode ermöglicht eine relativ gründliche Reinigung in kurzer Zeit. Aus diesem Grund sind Sandpumpen eine gute Wahl für Gartenpools mit einem Fassungsvermögen von 10.000 Litern und mehr.
Interessanterweise ermöglichen moderne Sandpumpen die Verwendung eines anderen Filtermediums. Neben Sand können auch spezielle Filtergläser oder ökologische Kugeln aus synthetischer Faser mit hoher Filterkapazität verwendet werden.
Besitzer kleinerer Pools (unter 10.000 Litern Fassungsvermögen) entscheiden sich oft für Kartuschenpumpen, bei denen ein Papierfilter das Filtermedium ist. Das durch die Pumpe strömende Wasser passiert einen geriffelten Papierfilter, der Verunreinigungen zurückhält und sauberes Wasser zurück in den Pool leitet. Moderne Papierfilter sind mit zahlreichen Mikrolöchern ausgestattet, die die Filterfläche vergrößern und die Effizienz der Pumpe verbessern.
Eine sehr moderne Lösung, ideal für Menschen, die ökologische Lösungen schätzen, ist die Ozonpumpe. Diese Art der Filtration funktioniert nach dem Prinzip der Ozonerzeugung und dessen anschließender Einleitung ins Wasser zur Desinfektion. Ozon, ein starkes Oxidationsmittel, eliminiert effektiv Bakterien, Viren, Algen und andere Verunreinigungen. Dadurch kann der Einsatz von Poolchemie erheblich reduziert werden.
Welches Filtersystem soll ich wählen?
Bei der Auswahl einer Pumpe und des Filtermediums sollten Sie mehrere Faktoren berücksichtigen. Hier sind die wichtigsten:
- Die Leistung der Poolpumpe, d.h. der Parameter, der angibt, wie viele Liter Wasser das Gerät pro Stunde filtern kann. Je größer der Pool, desto höher sollte die Leistung der Pumpe sein. Zum Beispiel: Wenn Ihr Pool ein Fassungsvermögen von 30.000 Litern hat, Sie das Wasser 4 Mal am Tag filtern möchten und dafür 12 Stunden einplanen, benötigen Sie eine Pumpe mit einer Leistung von mindestens 10.000 Litern pro Stunde.
- Die passende Filtergröße. Die Poolpumpe ist an einen Filter angeschlossen. Dieser muss ebenfalls einen Durchmesser haben, der auf die Leistung der Pumpe abgestimmt ist. Ein zu kleiner Filter führt dazu, dass der Wasserdurchfluss zu schnell ist und die Filtereffizienz sinkt. Im umgekehrten Fall, wenn der Filter zu groß ist, wird der Durchfluss zu gering.
- Komfort und Betriebskosten. Einige Filtermedien (wie Sand, Papier) erfordern regelmäßige Reinigung und Austausch. Filterkugeln hingegen sind eine sehr ökologische und wirtschaftliche Lösung (sie können in der Waschmaschine gewaschen und wiederverwendet werden).
- Zusätzliches Zubehör. Einige Pumpen sind mit zusätzlichem Zubehör ausgestattet, wie z.B. Zeitschaltuhren, die eine automatische Steuerung des Pumpenbetriebs zu bestimmten Zeiten ermöglichen.
- Preis des Filtersystems. Obwohl der Preis nicht das einzige Auswahlkriterium sein sollte, ist es wichtig, ihn beim Kauf einer Pumpe zu berücksichtigen. Der Preis sollte hauptsächlich von der Effizienz und Qualität des Filtersystems (Verwendung von Materialien, die gegen Poolchemie, Korrosion oder Temperaturschwankungen beständig sind) abhängen.
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